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Die Homöopathie sieht immer das gesamte Lebewesen
Bei der Homöopathie wird nicht gegen einzelne Symptome therapiert oder angenommen das die Beseitigung der Symptome mit Heilung gleich zu setzen ist. Vielmehr wird in das Entstehungsprinzip der Störungen eingegriffen, z.B. den Erregern von Infektionen der Boden der Ansiedlung entzogen. Die Homöopathie veranlasst den Organismus durch spezifische Stimulation ( nach der Ähnlichkeitsregel) den Krankheitsprozess umzukehren.
Man kann zum Prinzip der Homöopathie sagen:
In der Homöopathie kann die Krankheit mit einem Stoff behandelt werden, der bei Gesunden die Krankheitssymptome verursacht. Eine homöopathische Arznei muss quasi eine Kunstkrankheit erzeugen, die der natürlichen ähnlich ist. Projizieren sich die beiden aufeinander, kann nach einer Erstverschlimmerung eine Genesung erfolgen, da die Abwehrmechanismen des Körpers den Defekt erkannt und beseitigt haben.
Tierhomöopathie auf dem Fernwege ist möglich, da die Untersuchung des Tieres einer Momentaufnahme gleicht. Ich kann das Tier nicht über seine Essgewohnheiten, seinen Schmerz oder seine Vorlieben befragen, dazu benötige ich die Aussagen des Besitzers. Besonders bei chronischen Erkrankungen ist eine kurze Momentaufnahme nicht ausreichend. Tierhomöopathen greifen auf die Daten der Anamnese zurück und nur selten auf die Symptome.
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